Von der Überstellung, über die Kremation, bis schließlich die Urne wieder vom Bestatter entgegengenommen wird, begleitet eine Schamottmakre  mit eingeprägter Nummer jeden Sarg. Somit ist gewährleistet, dass im internen Ablauf des Krematoriums eine Verwechslung der Aschenbehälter ausgeschlossen ist.


Eine Kremation dauert ca. 2-3 Stunden. Während dieser Zeit wird der Sarg mit dem Verstorbenen eingeäschert. Die verbleibende Asche (Kalkknochen) werden dem Aschenbehälter zugeführt und kühlen in diesem ab.

 

 

Nach der Abkühlung wird die Asche (Kalkknochen) im Aschenraum der Aschenbehandlungsmaschine zugeführt. In welcher diese automatisch von den Metallteilen des Sarges getrennt, zerkleinert und in die Aschenkapsel eingebracht werden.


Im Anschluss wird die Begleitnummer beigefügt und die Aschenkapsel verschlossen.
Der Deckel wird versiegelt und mit Namen, Geburts- und Kremationsdaten versehen. Diese wird dem Beerdigungsinstitut gegen schriftliche Bestätigung weitergereicht.


Die Einäscherung selbst ist durch den Einsatz moderner Technik besonders umwelt-freundlich. Die Kremation hat zudem im Gegensatz zur Erdbestattung keinerlei negative Auswirkungen auf Erdreich und Grundwasser.

Bei Erdbestattungen bereiten diese Themen in immer mehr Gemeinden Vorarlbergs erhebliche Schwierigkeiten. Dazu kommt, dass zahlreiche Friedhöfe an der Auslastungsgrenze angelangt sind.